Steinschlagreparatur, die kostenlose Alternative

Steinschlagreparatur

Bildquelle: 1a Autoservice

Wer kennt das nicht. Sie fahren auf der Autobahn. Plötzlich ein lauter Knall. Ein Stein, durch ein vorausfahrendes Fahrzeug hochgeschleudert, ist in die Windschutzscheibe Ihres Autos geknallt. Die Windschutzscheibe muss nicht immer ausgetauscht werden.

 

Es gibt auch eine kostenlose Alternative – die Steinschlagreparatur.

Wieso ist dieser Steinschlag so gefährlich?

Die Frontscheibe eines Autos ist aus einem Sicherheitsglas gefertigt. Das bedeutet, sie besteht aus zwei dünnen Glasscheiben. Diese sind durch eine hochfeste Folie miteinander verklebt. Bei einem Steinschlag trifft der Stein auf die äußere Glasscheibe und verursacht eine punktuelle Beschädigung. Durch die hochfeste Folie kann die Windschutzscheibe nicht zersplittern. Die Stabilität der Scheibe bleibt erhalten. Jedoch besteht die Gefahr, dass dieser Steinschlag einen Riss verursacht. Die Beeinträchtigung der Sicht, die durch den Steinschlag entsteht, ist ein zusätzliches Problem.

Folgeschäden eine weitere Gefahr.

Durch Temperaturschwankungen, Erschütterungen und mechanischen Druck kann die Windschutzscheibe nicht sofort, sondern erst später reißen. Des Weiteren kann in die beschädigte Stelle Feuchtigkeit oder Schmutz eindringen. Matte Flächen können die Folge sein. Deshalb sollten Sie so schnell wie möglich einen Steinschlag durch einen Fachmann prüfen lassen. Wird eine Steinschlagreparatur rechtzeitig durchgeführt vermeidet man unnötige Kosten, die durch den Austausch der gesamten Scheibe anfallen würden.

Welche Steinschläge können mit der Steinschlagreparatur beseitigt werden?

Grundsätzlich können nur Steinschläge repariert werden die sich außerhalb des Fahrersichtfeldes und innerhalb eines 10 cm breiten Randebereiches befinden. Auch das Schadensbild der Schadensstelle sollte so sein, dass eine Steinschlagreparatur möglich ist. Es gibt vier Schadensbilder die reparabel sind. Dies sind Sternbruch, Kuhauge, halbes Kuhauge und Kombibruch. Das nachfolgende Foto zeigt diese Schadensbilder.

Steinschlagreparatur

Bildquelle: Saint Gobain Sekurit

Steischlagreparatur

Bildquelle: ATU Autoteile Unger

Wie funktioniert die Steinschlagreparatur?

Die beschädigte Stelle wird zuerst gereinigt. Falls die Öffnung des Steinschlages zu klein ist, sollte diese vergrößert werden, damit der Zugang zu dem entstandenen Hohlraum groß genug ist. Nachdem der Einschlag gereinigt ist, wird mit Hochdruck ein Spezialharz in die beschädigte Stelle gepresst. Der Mechaniker achtet darauf, dass der Hohlraum möglichst vollständig ausgefüllt ist und alle Luftblasen verschwunden sind. Ein entsprechendes Video finden Sie hier.

Was kostet die Steinschlagreparatur?

Diese Reparatur kosten zirka 75 Euro und wird von jeder Kfz-Werkstatt mit Autoglasservice durchgeführt. Falls Sie eine Teilkaskoversicherung für Ihren Wagen abgeschlossen haben, ist diese Arbeit in der Regel bei den meisten Versicherungen kostenlos.

Was sollten Sie beachten?

Um Kosten zu sparen empfiehlt es sich daher, bei einem Steinschlag schnell zu Scheibenpflasterhandeln. Eine wirkungsvolle Methode ist nach einem Steinschlag sofort ein so genanntes Scheibenpflaster auf die schadhafte Stelle zu kleben, um die Gefahr einer Rissbildung und das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.

 

 

 

 

 

Mit der richtigen Feinstaubplakette in alle Umweltzonen

Feinstaubplakette

Warum Umweltzonen und Feinstaubplakette?

Der Straßenverkehr trägt zum erheblichen Teil zur Feinstaubbelastung, vor Allem in großen Städten und Ballungsräumen bei. Um die gesundheitliche Belastung der Menschen zu reduzieren, erließ die EU eine neue Feinstaubrichtlinie. Kommunen haben daher die Möglichkeit, Umweltzonen einzurichten, die nur noch Autos mit entsprechender Feinstaubplakette befahren dürfen. Umweltzonen werden mit einem rechteckigen Schild und einem Zusatzschild mit der Plakettenfarbe, die von berechtigten Fahrzeugen die diese Zone befahren dürfen, gekennzeichnet. Einen Überblick der in Deutschland eingerichteten Umweltzonen finden Sie hier.

Feinstaubplakette Feinstaubplakette

Wer hat freie Fahrt in den Umweltzonen?

Grundsätzlich dürfen nur noch Fahrzeuge ausgewiesene Umweltzonen befahren, die eine entsprechende Schadstoffeinstufung haben und dadurch die notwendige Feinstaubplakette erhalten. Natürlich müssen diese Autos auch mit der richtigen Feinstaubplakette ausgerüstet sein. Das heißt, die Plakette am besten unten rechts an der Windschutzscheibe kleben.

Welche Feinstaubplakette bekommt Ihr Auto?

Es gibt drei verschiedene Feinstaubplaketten (rot, gelb und grün, je nach Schadstoffausstoß). Welche die richtige Feinstaubplakette für Ihren Wagen ist, finden Sie bei der Dekra. Sie benötigen dazu Ihren Fahrzeugschein aus dem die erforderliche Emmissionsschlüssel-Nummer ersichtlich ist.

Wo bekommen Sie die Feinstaubplakette?

Sie erhalten die für Sie richtige Feinstaubplakette bei den meisten AU-berechtigten Autowerkstätten, bei den Prüforganisationen (wie Dekra, TÜV, GTÜ, usw.) und bei den Zulassungstellen für ca. 5.-€.

Was, wenn Sie eine Umweltzone ohne vorgeschriebene Feinstaubplakette befahren?

Bei einer Kontrolle müssen Sie nach derzeitiger StVO-Regelung mit 40.-€ Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Achten Sie daher darauf, dass die richtige Plakette sichtbar an der Windschutzscheibe Ihres Wagens geklebt ist.

Hat die Feinstaubplakette etwas gebracht?

Grundsätzlich ja. Der Straßenverkehr trägt zwar nur zu einem Teil zur Feinstaubbelastung in den Städten und Ballungszentren bei. Die Kommunen melden auch Fortschritte. Auf jeden Fall sind viele Autofahrer dazu bewegt worden sich neue, umweltfreundliche Autos zu kaufen oder Partikelfilter nachrüsten zu lassen. Um die Feinstaubbelastung noch deutlich zu reduzieren, müsste man vor Allem bei der Industrie und bei Kraftwerken noch bessere Maßnahmen einleiten.

 

Die neue Kfz-Steuerregelung

Autowelt Weiden Die neue Kfz-Steuerregelung

Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos sollte man immer auch das Thema Kosten und hier im speziellen die Höhe der jährlichen Kfz-Steuer im Auge behalten. Dabei ist die neue Kfz-Steuerregelung sehr interessant.

Die Gesetzliche Grundlage:

Ab dem 05.11.2008 wird die Kfz-Steuer nicht mehr nur nach dem Hubraum ermittelt, sondern auch zusätzlich nach dem CO2-Ausstoß. Ab dem 01.07.2009 wurde diese Regelung nochmals in Richtung Schadstoffausstoß, sprich CO2-Ausstoß intensiviert.

Die neue Kfz-Steuerregelung in der Praxis:

Das bedeutet in der Praxis zum Beispiel: Ein VW Golf 1.9 TDi kostet nach der alten Berechnung der Kfz-Steuer 292.-€ im Jahr. Dagegen kostet die Kfz-Steuer für das Nachfolgemodell VW Golf 1.6 TDi nur 152.-€ jährlich.

Wie berechnet man die Kfz-Steuer?

Die Berechnung für Ihr jetziges oder zukünftiges Auto finden Sie auf der Internetseite des Bundes Finanzministerium. Sie benötigen folgende Angaben dazu: Hubraum (steht im Fahrzeugschein Feld 21), CO2-Ausstoß kombiniert (steht im Fahrzeugschein Feld Feld P.1 oder von dem Fahrzeughersteller) und für Fahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 01.07.2009 die Emisionsschlüssel-Code (steht im Fahrzeugschein Feld P.1).

Fazit:

Es ist daher ratsam bei der Auswahl des neuen Fahrzeuges auch auf die Höhe der jährlichen Kfz-Steuer zu achten. Es kann Ihr Vorteil sein.

 

Wellness für das Auto – Die Autopflege der Autowelt Weiden

Autopflege

Selbst oder durch den Profi?

Das Frühjahr ist die richtige Zeit für eine professionelle Autopflege. Wenn man selbst keine Zeit oder nicht die nötige Fähigkeit dazu hat gibt es dafür spezielle Auto-kosmetikfirmen, die eine komplette Fahrzeugaufbereitung für unter 200.-€ anbieten. Wie das geht sehen Sie auf diesem Video.

In der Nasszelle:

Bei dieser Komplettaufbereitung wird zuerst mittels eines Hochdruckreinigers und entsprechender Reinigungsmittel der Wagen außen, dann der Motorraum und die Felgen gereinigt. Nachdem der Schmutz an den Türfälzen entfernt worden ist kommt der Innenraum an die Reihe.

Der Innenraum:

Der wird erst gründlich gesaugt und mittels einer Reinigungspistole und Spezialreinigers auch der hartnäckigste Schmutz aus jeder Pore entfernt. Dadurch wird der gesamte Fahrzeuginnenraum nicht nur optisch sauber, sondern auch bakteriell rein. Zuletzt werden das Armaturenbrett und die seitlichen Verkleidungen mit einem Armaturenpflegemittel behandelt.

Die Lackbehandlung:

Dannach erfolgt die Lackpflege. Der Außenlack wird in mehreren Schritten mit einer Poliermaschine geschliffen und mit einem Polierwachs versiegelt, damit der Glanz möglichst lange anhält und der Lack vor neuen Verschmutzungen geschützt ist.

Zu guter Letzt:

Zuletzt werden Chrom- und Kunststoffleisten mit der Hand nochmals gefinisht und die komplette Vergasung mit Glaseiniger gereinigt.

Fazit:

Damit ist der Wagen außen und innen wieder blitzblank, wie am ersten Tag. Das freut nicht nur seinen Besitzer sondern erhöht auch den Werterhalt des Autos.