Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen! Teil 5: Kosten und Preis

Preis

Gebrauchtwagen Kosten und Preis

Kosten und Preis ist Teil der Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen! Zahlen lügen nicht. Diese Regel gilt auch beim Gebrauchtwagenkauf. Daher immer die Kosten und Preise genau analysieren. Dieser Artikel hilft Ihnen dabei.

Die Kosten

Die wichtigsten Kosten bei einem Auto sind Wertverlust, Betriebskosten (wie Kraftstoffkosten), Fixkosten (wie Steuer und Versicherung) und Werkstattkosten (wie Inspektion, Wartung, Reparaturen und Reifenersatz). Diese Kosten berechnen Sie mit dem Autokostenrechners des ADAC.

Der Preis, das Wichtigste?

Viele Gebrauchtwagenkäufer meinen sie müssten nur nach dem besten Preis suchen um den optimalen Kauf zu tätigen. Dabei ist das Gesamtpaket viel wichtiger. In den Zeiten von Internet ist die Preisgestaltung für die Käufer von gebrauchten Automobilen sehr transparent geworden. Erfahrene Verkäufer wissen das. Deshalb ist es besser, wenn sie von vorn herein den Preis für ihr Fahrzeug verlangen, den sie auch tatsächlich, erzielen möchten. Vergleichen Sie den angebotenen Preis daher mit vergleichbaren Fahrzeugen in den bekannten Internetbörsen darauf, ob dieser marktgerecht ist. Rabatte kann der Käufer fordern, aber bei fairer Preisgestaltung muß er mit berechtigter Ablehnung rechnen.

Qualität ist Alles.

Viel wichtiger als der Preis ist der ordendliche Gesamtzustand des ausgewählten Fahrzeugs. Denn vorhandene Schäden und Mängel können hinterher teuer werden. Daher sollten Sie darauf drängen, dass der Verkäufer alle Unzulänglichkeiten an Ihrem Wunschauto noch vor der übergabe an Sie beseitigt.

Zugaben machen ein Auto wertvoller

Oft ist es besser beim Verkäufer die eine oder andere Zugabe sich zu ergattern. Eine ehrliche Gebrauchtwagengarantieversicherung sollte bei einem Autohändler von vornherein immer im Kaufpreis enthalten sein. Sie schützt den Käufer im Reparaturfall vor unliebsamen Kosten. Falls an dem Gebrauchtwagen Zubehör, wie Sitzheizung, Einparkhilfe oder eine Anhängerkupplung fehlt, welches Sie unbedingt haben möchten, kann man Vieles auch nachrüsten. Die Kosten dafür könnte der Verkäufer ganz oder teilweise übernehmen. Winterräder sollten auch im Sommer ein Thema sein. Oft besteht die Möglichkeit gute gebrauchte Räder kostenlos oder günstig dazu zu bekommen.

Fazit

Wenn das Auto nicht passt nützt auch der beste Preis nichts. Mit dieser Devise sollten Sie in die Preisverhandlungen gehen. Meistens ist es besser Mehrwert von dem Verkäufer zu fordern als sich in unendlichen Feilschereien aufzureiben.

Alle Informationen über die Bezahlung erfahren Sie im nächsten Artikel.

Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen!

 

 

Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen. Teil 4: Die Probefahrt

Probefahrt

Die Probefahrt

Die Probefahrt“ ist Teil der Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen! Eine Probefahrt vermittelt dem Kaufinteressenten die besten Eindrücke von dem Auto, das gekauft werden soll. Zum einen erfahren Sie, ob das Fahrzeug Ihnen von der Art und Weise gefällt. Zum anderen zeigt Ihnen die Probefahrt, wie der Zustand des Wagens ist.

Die Vorbereitung der Probefahrt

Suchen Sie sich einen Zeitpunkt aus bei dem es kein zu hohes Verkehrsaufkommen gibt, damit Sie sich möglichst gut auf die Probefahrt konzentrieren können. Sie sollten einen Zeitrahmen von etwa 30 Minuten einplanen. Bei der Fahrstrecke wählen Sie am Besten eine gemischte Strecke Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn aus.

Einige rechtliche Dinge die zu beachten sind

Während einer Probefahrt bei einem professionellen Autohändler sind Sie meistens Vollkasko versichert. Das heißt im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls haben Sie höchstenfalls die Selbstbeteiligung zu tragen. In der Regel wird vor Antritt der Fahrt eine Probefahrtvereinbarung, in der alle wichtigen Details enthalten sind, unterschrieben. Eine Musterprobefahrtvereinbarung finden Sie hier. Wichtig ist auch, dass der Verkäufer bei der Verwendung eines roten Kennzeichens den dazugehörigen Fahrzeugschein vollständig ausfüllt und dass dieser bei der Probefahrt im Fahrzeug mitgeführt wird. Bei einer Probefahrt eines Fahrzeuges von privat, wenn keine Vollkaskoversicherung besteht, ist Vorsicht geboten, da Sie im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls voll haftbar sind. Das kann teuer werden.

Während der Fahrt

Der Motor des Wagens sollte sofort anspringen, rund laufen und keine außergewöhnlichen Nebengeräusche machen. Achten Sie darauf, ob aus dem Auspuff außergewöhnlicher Qualm oder Geruch festzustellen ist. Die Schaltung sollte leicht, lautlos und exakt funktionieren. Das Anfahren muß ruckfrei sein. Falls nicht, deutet dies auf einen Defekt an Kupplung oder Getriebe hin. Während der Probefahrt achten Sie auf abnormale Viebrationen und Geräusche. Die Beschleunigung sollte der Leistung des Autos entsprechen. Fahren Sie, wenn möglich auch mal eine etwas höhere Geschwindigkeit. Beim Abbremsen sollte die Verzögerung ordendlich sein. Ein Pulsieren des Bremspedales deutet auf eine reparaturbedüftige Bremse hin. Beim Einlenken in eine Kurve ist es wichtig, dass der Wagen ohne Verzögerung Ihren Lenkbewegungen folgt. Es wäre auch gut, wenn Sie eine etwas unebene Straße fahren könnten. Ausgeschlagene Gelenke oder Gummilager könnten Sie dabei erkennen. Sind alle Anzeigen und Kontrollleuchten im normalen Bereich?

Fazit

Wenn es sich die Mögkichkeit ergibt sollten Sie auf jeden Fall die Möglichkeit einer Probefahrt nutzen. Wenn Sie diese Testfahrt nicht selbst machen möchten, nehmen Sie die Hilfe eines Bekannten, der sich auskennt in Anspruch. Alternativ können Sie einen Gebrauchtwagen auch durch eine Prüforganisation wie Dekra, TÜV oder andere Dienstleister testen lassen. Damit sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Die Betrachtung von Kosten und Preis ein intessantes Thema beim Gebrauchtwagenkauf.
Näheres dazu im nächsten Artikel.

Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen!

 

Hagelschaden – Was tun?

Hagelschaden

Ein Hagelschaden war bis vor Kurzem in der Region um Weiden und Landkreis Neustadt kein großes Thema. Als am 11. Juni 2018 ein bedrohliches Gewitter aufzog und die gelbliche Farbe der Wolken auf einen bevorstehenden Hagelschauer hindeuteten, war uns allen bewusst, dass dies der größte Hagel seit Jahren werden sollte. Es kam wie befürchtet. Eine große Anzahl Fahrzeuge wurden dabei beschädigt. Dies bedeutet viel Arbeit für die Versicherungen und Hagel Instandsetzungs-Spezialisten.

 

Wie erkennen Sie einen Hagelschaden?

Viele Autofahren wissen oft gar nicht, dass ihr Fahrzeug durch Hagel geschädigt wurde. Deshalb sollten Autofahrer, die sich mit ihrem Fahrzeug in einer betroffenen Region befunden haben, ihren Wagen von Fachleuten prüfen lassen oder selbst ihr Fahrzeug genau prüfen. Sie erkennen einen Hagelschaden aus einem bestimmten Blickwinkel bei einer besonderen Lichtsituation. Suchen Sie sich einen Standort aus, wo kein direktes Licht auf den Wagen scheint, wie zum Beispiel eine Überdachung  oder eine Garage mit offenen Tor. Äugen Sie nun im flachen Winkel über die Lackfläche an denen Sie Schäden vermuten. Halten Sie das Auge knapp über dem Lack und spähen gegen das einfallende Licht. Somit werden für Sie auch kleinere Dellen sichtbar.

Ihr Auto ist betroffen – Was sollten Sie als erstes tun?

In der Regel haben die meisten Autofahrer eine Teilkaskoversicherung für ihren Wagen abgeschlossen. Dadurch wir ein Hagelschaden durch Ihre Versicherung gedeckt. Das Einzige was Sie tun müssen, Sie melden den Schaden Ihrer Versicherung. Alles Weitere wird durch die Versicherung in die Wege geleitet. In der Regel wird ein Gutachter den Schaden schätzen. Danach kann Ihre Werkstatt unter Zuhilfenahme eines Delleninstandsetzung Experten den Schaden beseitigen.

Das Dellendrücken – Eine geniale Methode Dellen zu entfernen.

HagelschadenFrüher war es notwendig, dass nach einem Hagelschaden ganze Fahrzeugdächer ausgetauscht werden mussten. Ein riesengroßer Reparaturaufwand war notwendig. Heute ist man in der Lage mit Hilfe einer besonderen Drücktechnik Dellen sogar ohne Lackierung rückstandsfrei zu entfernen. Dabei wird entweder von innen mit einem Spezialeisen so lange von außen nach innen die Delle bearbeitet bis sie verschwunden ist. Eine weitere Reparaturmethode ist die Klebetechnik. Hier wird von außen ein Zugadapter aus Kunststoff mit Heißkleber auf die Delle geklebt. Mittels eines Schlaghammers wird die Delle glatt gebügelt. Falls Beulen oder Überstände nach außen entstehen werden diese mit Hilfe eines Spezialhammers oder eines Kunststoffkörners geglättet. Die Delle wird mit dieser Methode quasi elemeniert. Ein Video zu diesem Thema finden Sie hier.

Fazit:

Ein Hagelschaden ist keine Katastrophe. Wie Sie sehen ist eine Reparatur durch Fachleute kein Problem und die Kosten sind in der Regel durch Ihre Teilkaskoversicherung gedeckt. Eine Abrechnung der Reparaturkosten auf Basis des Gutachtens, ohne das Fahrzeug reparieren zu lassen lohnt in der Regel nicht, da beim späteren Verkauf ein entsprechender Minderwert in Kauf genommen werden muß. Für weiter Informationen steht Ihnen das Team der Autowelt Weiden gerne zur Seite.

Deshalb:

Kommen Sie mir Ihrem beschädigten Wagen gleich zur Autowelt Weiden. Unsere Fachleute kümmern sich um die Begutachtung, Behebung und die Abrechnung Ihres Hagelschadens mit Ihrer Versicherung. Sie müssen sonnst nichts tun. Für die Dauer der Reparatur erhalten Sie ein kostenloses Ersatzfahrzeug.

 

 

 

Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen. Teil 3: Die Besichtigung

Besichtigung

„Die Besichtigung“ ist Teil der Artikelserie  „Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen.“ Der erste Eindruck ist entscheidend. Nicht nur bei der Wahl des Partners, sondern auch beim Gebrauchtwagenkauf. Daher prüfe wer sich (ewig) bindet.

 

Vor der Besichtigung

Bevor Sie einen ausgewählten Gebrauchtwagen besichtigen, sollten Sie sich einige Fragen von dem Verkäufer beantworten lassen. Aus wievielter Hand ist das Fahrzeug? Ist der Wagen unfallfrei? Sind dem Verkäufer vorhandene Beschädigungen oder Mängel bekannt? Ist der Gebrauchte scheckheftgepflegt und sind die Service im Scheckheft dokumentiert? Falls der Verkäufer diese Fragen nicht offen beantworten will, lassen Sie lieber die Finger von diesem Gebrauchtwagen.

Rund ums Auto

Bei der Besichtigung des ausgewählten Gebrauchtwagens sollten Sie als erstes um das Fahrzeug gehen. Dabei achten Sie auf eventuelle Beschädigungen wie Rost, Kratzer oder Dellen. Wenn sie über das Dach, die Motorhaube und den Kofferraumdeckel gegen das Licht schauen, können Sie beispielsweise feststellen, ob der Wagen einen Hagelschaden hat. Es lohnt sich auf jeden Fall in die Knie zu gehen. Aus dieser Perspektive erkennen Sie mögliche Schäden, die Sie von oben nicht sehen können. Achten Sie auch besonders auf die Spalten zwischen den einzelnen Karosserieteilen, ob diese gleichmäßig sind. Es könnte sich um einen verborgenen Unfallschaden handeln. Steinschläge an den Scheinwerfern, der Fahrzeugfront und der Windschutzscheibe sagen Ihnen, ob es sich bei dem Vorbesitzer um einen aggressiven Fahrer gehandelt hat. Auch die Reifen erzählen  eine Geschichte. Reifen, die einseitig abgefahren sind, deuten auf einen Spurfehler hin und wenn sie eher in der Mitte weniger Profil haben, war der Vorbesitzer aggressiv unterwegs.

Der Innenraum

Neben auffallenden Beschädigen im Innenraum sollten Sie vor Allem auf den Abnutzunggrad der Sitze, Lenkrad und Pedalgummis achten. Prüfen Sie den Innenraum auf Feuchtigkeit, besonders unter den Fußmatten. Beim Öffnen der Fahrertüre sollten Ihnen unangenehme Gerüche auffallen, die lästig sein könnten. Des Weiteren sollten alle Instrumente und Anzeigen korrekt ablesbar sein.

Der Motorraum

Selbst ein Laie kann bei der Besichtigung des Motorraums vieles was wichtig ist erkennen. Da ist zum Beispiel die Optik. Sind erkennbare Schäden, wie Marderschäden an Kabeln, Schläuchen oder Dämmmaterialien vorhanden? Gibt es Öl- oder Kühlwasserundichtigkeiten? Wie ist der optische Zustand der Batterie? Prüfen Sie auch Öl- und Kühlwasserstand.  Wann ist zum Beispiel die nächste Inspektion oder der nächste Zahnriemenwechsel fällig?

Unter dem Fahrzeug

Falls sich die Möglichkeit ergibt, ist es sinnvoll einen Blick auch unter das Fahrzeug zu werfen. Ein ehrlicher Gebrauchtwagenhändler ermöglicht Ihnen das Fahrzeug auch von unten zu besichtigen. Dies gibt Ihnen aufschlussreiche Einblicke. Achten Sie hier auf Öl- und Kühlwasserundichtigkeiten sowie Rost und Beschädigungen an Karosserie und Auspuff. Drücken Sie mit Ihrer Hand gegen die Räder. Dabei erkennen Sie, ob Achsteile ausgeschlagen sind. Eine Sichtprüfung der Gummi/Metalllager und der Fahrwerksfedern zeigt Ihnen Beschädigungen sowie Verschleiß.

Fazit

Auch ein Nichtfachmann kann bei der Besichtigung eines Gebrauchtwagens mit Hilfe seiner Sinne Sehen, Fühlen, Hören und Riechen erkennen was ein ehrlicher Gebrauchtwagen ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine Probefahrt ist ein absolutes Muss bei der Auswahl des richtigen Gebrauchtwagens. Näheres dazu im nächsten Artikel.

Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen!