Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen. Teil 4: Die Probefahrt

Probefahrt

Die Probefahrt

Die Probefahrt“ ist Teil der Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen! Eine Probefahrt vermittelt dem Kaufinteressenten die besten Eindrücke von dem Auto, das gekauft werden soll. Zum einen erfahren Sie, ob das Fahrzeug Ihnen von der Art und Weise gefällt. Zum anderen zeigt Ihnen die Probefahrt, wie der Zustand des Wagens ist.

Die Vorbereitung der Probefahrt

Suchen Sie sich einen Zeitpunkt aus bei dem es kein zu hohes Verkehrsaufkommen gibt, damit Sie sich möglichst gut auf die Probefahrt konzentrieren können. Sie sollten einen Zeitrahmen von etwa 30 Minuten einplanen. Bei der Fahrstrecke wählen Sie am Besten eine gemischte Strecke Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn aus.

Einige rechtliche Dinge die zu beachten sind

Während einer Probefahrt bei einem professionellen Autohändler sind Sie meistens Vollkasko versichert. Das heißt im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls haben Sie höchstenfalls die Selbstbeteiligung zu tragen. In der Regel wird vor Antritt der Fahrt eine Probefahrtvereinbarung, in der alle wichtigen Details enthalten sind, unterschrieben. Eine Musterprobefahrtvereinbarung finden Sie hier. Wichtig ist auch, dass der Verkäufer bei der Verwendung eines roten Kennzeichens den dazugehörigen Fahrzeugschein vollständig ausfüllt und dass dieser bei der Probefahrt im Fahrzeug mitgeführt wird. Bei einer Probefahrt eines Fahrzeuges von privat, wenn keine Vollkaskoversicherung besteht, ist Vorsicht geboten, da Sie im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls voll haftbar sind. Das kann teuer werden.

Während der Fahrt

Der Motor des Wagens sollte sofort anspringen, rund laufen und keine außergewöhnlichen Nebengeräusche machen. Achten Sie darauf, ob aus dem Auspuff außergewöhnlicher Qualm oder Geruch festzustellen ist. Die Schaltung sollte leicht, lautlos und exakt funktionieren. Das Anfahren muß ruckfrei sein. Falls nicht, deutet dies auf einen Defekt an Kupplung oder Getriebe hin. Während der Probefahrt achten Sie auf abnormale Viebrationen und Geräusche. Die Beschleunigung sollte der Leistung des Autos entsprechen. Fahren Sie, wenn möglich auch mal eine etwas höhere Geschwindigkeit. Beim Abbremsen sollte die Verzögerung ordendlich sein. Ein Pulsieren des Bremspedales deutet auf eine reparaturbedüftige Bremse hin. Beim Einlenken in eine Kurve ist es wichtig, dass der Wagen ohne Verzögerung Ihren Lenkbewegungen folgt. Es wäre auch gut, wenn Sie eine etwas unebene Straße fahren könnten. Ausgeschlagene Gelenke oder Gummilager könnten Sie dabei erkennen. Sind alle Anzeigen und Kontrollleuchten im normalen Bereich?

Fazit

Wenn es sich die Mögkichkeit ergibt sollten Sie auf jeden Fall die Möglichkeit einer Probefahrt nutzen. Wenn Sie diese Testfahrt nicht selbst machen möchten, nehmen Sie die Hilfe eines Bekannten, der sich auskennt in Anspruch. Alternativ können Sie einen Gebrauchtwagen auch durch eine Prüforganisation wie Dekra, TÜV oder andere Dienstleister testen lassen. Damit sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Die Betrachtung von Kosten und Preis ein intessantes Thema beim Gebrauchtwagenkauf.
Näheres dazu im nächsten Artikel.

Artikelserie: Gebrauchtwagen – So finden Sie den Richtigen!

 

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