Und plötzlich geht eine Warnleuchte an!

P1220119Moderne Automobile sind zwischenzeitlich fahrende Computer geworden. Sie sind mit vielerlei elektronischen Systemen ausgerüstet, wie ABS, ASR, ESP, Airbagsysteme, Motorelektronik, elektonische Fahrwerke und Lenkungen und viele weitere, die dem Fahrer das Leben leichter sowie das Fahren angenehmer und sicherer machen. Jedoch können hier auch einmal Fehler und Defekte auftreten. Damit der Fahrer dies rechtzeitig erkennt befinden sich im Cockpit Warnleuchten, die ihm durch ihr Aufleuchten signalisieren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Denn bei vielen Fehlern, vor allem an elektronischen Systemen, würde der Fahrer gar nicht merken, dass ein Defekt vorliegt. Neben diesen gibt es auch noch Warnleuchten für Motoröl, Kühlwasser, Scheibenwaschwasser, Reifendruck sowie für die Beleuchtungseinrichtung.

Was sagt Ihnen eine Warnleuchte?

Wenn Sie Ihren Wagen starten, führen alle elektronischen Systeme erst mal einen Funktionscheck durch. Gehen alle Warnleuchten nach kurzer Zeit aus, heißt dies, dass alles in Ordnung ist. Leuchtet ein Lämpchen weiter oder geht eines im Fahrbetrieb unvermittelt an, heisst das für den Fahrer „Achtung“. Eine rote Warnleuchte bedeutet, sofort anhalten und den Motor abstellen. Eine Weiterfahrt ist gefährlich. Eine orange Leuchte heisst, eine Beeinträchtigung oder Defekt liegt vor. Sofern keine erheblichen Fahrverhaltensmängel zu spüren sind, ist eine Weiterfahrt möglich. Jedoch sollten Sie umgehend Ihre Werkstatt aufsuchen, um die Ursache überprüfen zu lassen. Leuchten blaue oder grüne Kontrollleuchten auf, ist das unbedenklich. Sie signalisieren dem Fahrer zum Beispiel, dass der Motor noch nicht betriebswarm ist oder dass eine Beleuchtung an ist.

Was tun wenn eine Warnleuchte angeht?

Erste Hilfe finden Sie in Ihrer Bedienungsanleitung. Folgen Sie auf jeden Fall den Anweisungen die dort zu finden sind. Sollte eine Weiterfahrt nicht mehr möglich sein, rufen Sie am besten einen Notdienst an. Sie sollten keinesfalls ein zu hohes Risiko eingehen um einen Totalausfall oder teure Folgeschäden zu vermeiden. Ist eine Weiterfahrt bedenkenlos möglich, ist es wichtig, dass Sie die Ursache des Aufleuchtens unverzüglich prüfen lassen.

Fazit

Warnleuchten helfen dem Fahrer zu erkennen, ob an seinem Wagen alles in Ordnung ist. Wenn ein Lämpchen aufleuchtet, sollte er deshalb wachsam sein. Es bedeutet nicht gleich den Totalausfall. Jedoch sollte er wissen, hier ist etwas nicht so, wie es sein sollte.

Weitere Informationen zum Thema Warnleuchten finden Sie hier und zum Thema Panne finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Die Anhängerkupplung. Alles was Sie wissen sollten.

AnhängerkupplungEine Anhängerkupplung, auch Anhängervorrichtung genannt, ist die direkte Verbindung zwischen Anhänger und einem Kraftfahrzeug. Sie stellt sicher, dass der Anhänger immer fest am ziehenden Fahrzeug hängt. Neben der Kugelkopfanhängerkupplung für Personenkraftwagen gibt es auch eine Maulanhängerkupplung für Lastkraftwagen und Zugmaschinen.

Die Geschichte der Anhängerkupplung.

Die heute am häufigsten gebräuchliche Kugelkopfanhängerkupplung wurde im Jahre 1932 von der Firma Westfalia in Wiedenbrück erfunden. Bei dieser Anhängerkupplung wird ein Kugelkopf mit 50 Millimeter Durchmesser am Fahrzeugheck montiert. Das Gegenstück ist eine Kugelpfanne die an der Deichsel  des Anhängers montiert ist. Diese liegt auf dem Kugelkopf auf und ist drehbar gelagert. Durch eine zusätzliche Verriegelung ist sie gegen Abheben gesichert. Daneben eignet sich eine Anhängerkupplung auch als Transporteinheit wie für einen Heckfahrradträger oder einer Gepäckbox.

Welche Arten von Anhängerkupplung gibt es?

Ursprünglich gab es nur einen starren Kugelkopf. Mittlerweile haben aber abnehmbare und schwenkbare Anhängerkupplungen die starre Variante weitgehend abgelöst. Bei der Zuglast und Belastbarkeit sind beide Systeme gleich. Jedoch unterscheiden sich beide  durch Handling, Preis und Optik. Das heißt, die abnehmbare oder schwenkbare Anhängekupplung muss vor dem Gebrauch montiert werden und ist teurer. Dafür ist bei nichtmontiertem Kugelkopf die Optik des Fahrzeug besser und es ist für Fußgänger und für eventuell auffahrende Fahrzeuge sicherer.

Welche Vorraussetzung braucht Ihr Auto?

Grundsätzlich kann man an den meisten Fahrzeugen eine Anhängerkupplung montieren. Voraussetzung ist lediglich, dass die Montage vom Fahrzeughersteller erlaubt ist und es für den Wagen eine zulässige Anhängerkupplung gibt. Ob der Anbau erlaubt ist, erfragen Sie bei einem Fachmann und die Höhe der Anhängelast entnehmen Sie dem Fahrzeugschein. Wo Sie diese Informationen in Ihren Fahrzeugschein oder Zulassungsbescheinigung Teil 1 finden sehen Sie hier. Die passende Anhängerkupplung für Ihr Auto erhalten Sie bei Ihrer Fachwerkstatt.

Die Elektrik ein weiterer Bestandteil der Anhängerkupplung.

Neben dem Kugelkopf gehört zur Anhängerkupplung auch ein Elektrosatz für die Beleuchtung eines Anhängers. Dieser besteht aus einer Steckdose, Kabelsatz und einer Schalteinheit für die Blinkerkontrollleuchte. Die Steckeinheit kann 7 oder 13 polig sein. Wobei die 13-polige Variante vielseitiger, z. B. zum Ziehen eines Wohnanhängers, ist. Man kann aber auch durch die Verwendung eines Adapters die Steckdosen für die jeweils andere Variante verwendbar machen.

Wer baut eine Anhängerkupplung an?

Es ist ratsam eine Anhängerkupplung durch einen Fachmann anbauen und die dazugehörige Elektrik installieren zu lassen. Eine Abnahme durch einen Sachverständigen und eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist nicht nötig, wenn die Kupplung auf dem Typenschild ein EU-Prüfzeichen (Prüfzeichen mit e beginnend) hat. Die Einbauanleitung ist als zusätzlicher Nachweis im Fahrzeug mit zu führen.

Fazit:

Ein sinnvolles Extra für viele Verwendungsmöglichkeiten ist die Anhängerkupplung auf jeden Fall. Ihre Fachwerkstatt berät Sie und sorgt dafür, dass die richtige Vorrichtung ordnungsgemäß angebaut ist.

 

Steinschlagreparatur, die kostenlose Alternative

Steinschlagreparatur

Bildquelle: 1a Autoservice

Wer kennt das nicht. Sie fahren auf der Autobahn. Plötzlich ein lauter Knall. Ein Stein, durch ein vorausfahrendes Fahrzeug hochgeschleudert, ist in die Windschutzscheibe Ihres Autos geknallt. Die Windschutzscheibe muss nicht immer ausgetauscht werden.

 

Es gibt auch eine kostenlose Alternative – die Steinschlagreparatur.

Wieso ist dieser Steinschlag so gefährlich?

Die Frontscheibe eines Autos ist aus einem Sicherheitsglas gefertigt. Das bedeutet, sie besteht aus zwei dünnen Glasscheiben. Diese sind durch eine hochfeste Folie miteinander verklebt. Bei einem Steinschlag trifft der Stein auf die äußere Glasscheibe und verursacht eine punktuelle Beschädigung. Durch die hochfeste Folie kann die Windschutzscheibe nicht zersplittern. Die Stabilität der Scheibe bleibt erhalten. Jedoch besteht die Gefahr, dass dieser Steinschlag einen Riss verursacht. Die Beeinträchtigung der Sicht, die durch den Steinschlag entsteht, ist ein zusätzliches Problem.

Folgeschäden eine weitere Gefahr.

Durch Temperaturschwankungen, Erschütterungen und mechanischen Druck kann die Windschutzscheibe nicht sofort, sondern erst später reißen. Des Weiteren kann in die beschädigte Stelle Feuchtigkeit oder Schmutz eindringen. Matte Flächen können die Folge sein. Deshalb sollten Sie so schnell wie möglich einen Steinschlag durch einen Fachmann prüfen lassen. Wird eine Steinschlagreparatur rechtzeitig durchgeführt vermeidet man unnötige Kosten, die durch den Austausch der gesamten Scheibe anfallen würden.

Welche Steinschläge können mit der Steinschlagreparatur beseitigt werden?

Grundsätzlich können nur Steinschläge repariert werden die sich außerhalb des Fahrersichtfeldes und innerhalb eines 10 cm breiten Randebereiches befinden. Auch das Schadensbild der Schadensstelle sollte so sein, dass eine Steinschlagreparatur möglich ist. Es gibt vier Schadensbilder die reparabel sind. Dies sind Sternbruch, Kuhauge, halbes Kuhauge und Kombibruch. Das nachfolgende Foto zeigt diese Schadensbilder.

Steinschlagreparatur

Bildquelle: Saint Gobain Sekurit

Steischlagreparatur

Bildquelle: ATU Autoteile Unger

Wie funktioniert die Steinschlagreparatur?

Die beschädigte Stelle wird zuerst gereinigt. Falls die Öffnung des Steinschlages zu klein ist, sollte diese vergrößert werden, damit der Zugang zu dem entstandenen Hohlraum groß genug ist. Nachdem der Einschlag gereinigt ist, wird mit Hochdruck ein Spezialharz in die beschädigte Stelle gepresst. Der Mechaniker achtet darauf, dass der Hohlraum möglichst vollständig ausgefüllt ist und alle Luftblasen verschwunden sind. Ein entsprechendes Video finden Sie hier.

Was kostet die Steinschlagreparatur?

Diese Reparatur kosten zirka 75 Euro und wird von jeder Kfz-Werkstatt mit Autoglasservice durchgeführt. Falls Sie eine Teilkaskoversicherung für Ihren Wagen abgeschlossen haben, ist diese Arbeit in der Regel bei den meisten Versicherungen kostenlos.

Was sollten Sie beachten?

Um Kosten zu sparen empfiehlt es sich daher, bei einem Steinschlag schnell zu Scheibenpflasterhandeln. Eine wirkungsvolle Methode ist nach einem Steinschlag sofort ein so genanntes Scheibenpflaster auf die schadhafte Stelle zu kleben, um die Gefahr einer Rissbildung und das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.