Haben Sie ein Navigationssystem im Auto?

NavigationssystemMit Straßenkarten navigieren war gestern. Heute findet man seine Ziele mit einem Navigationssystem. 27 Satelliten des amerikanischen Global Positions Systems (GPS) helfen uns dabei. Mit Hilfe von digitalen Straßenkarten errechnen moderne Navigationsgeräte den Weg zu dem vom Benutzer eingegebenen Ziel mit einer Genauigkeit von 20 Meter. Alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema finden Sie in diesem Artikel.

Welches Navigationssystem ist das Geeignetste?

Ein mobiles Navigationssystem oder ein Festeinbau? Diese Frage stellen sich viele Autofahrer. Die Vorteile eines mobilen elektronischen Lotsen sind vor allem die günstigen Anschaffungskosten und die flexible Verwendbarkeit auch außerhalb des Autos. Jedoch haben diese Geräte auch ihre Nachteile. Meist sind sie nur mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigt. Was ein Risiko bei einem Unfall darstellt. Daneben ist die Verständlichkeit der Sprachführung und  der Empfang des GPS-Signals nicht immer optimal. Ästheten bemängeln, dass ein mobiles Navigationssystem die Optik des Fahrzeuginneren stören.

Was spricht für ein fest eingebautes Navigationssystem?

Für diese Geräte sprechen vor allem die benutzerfreundliche Bedienbarkeit, die bessere Akustik und Ablesbarkeit des Bildschirms. Vor allem aber sind diese Systeme an die jeweiligen Fahrzeuge angepasst. Sie stellen eine Einheit mit den anderen Systemen und der Optik des Fahrzeuginneren dar. Jedoch müssen Autokäufer dafür aber auch dafür tief in die Tasche greifen.

Wie funktioniert die Eingabe?

Aus Gründen der Verkehrssicherheit sollten Eingaben immer nur bei stehendem Fahrzeug erfolgen. Bei den meisten Geräten werden die Einstellungen mittels Touchscreen oder Dreh-/Drückstellers vorgenommen. Während der Fahrt ist dies die Aufgabe des Beifahrers. Man beginnt mit der Eingabe des Ortes oder Postleitzahl, danach die Straße und die Hausnummer sowie Sonderziele, wie Sehenswürdigkeiten, Golfplatz oder Kino. Auch gibt es die Möglichkeit GPS-Koordinaten (geographischer Längen-/Breitengrad) des Zieles einzugeben, falls Ihnen diese bekannt sind.

Die Routenführung

erfolgt in der Regel optisch über einen Farbmonitor mittels Karten- oder Pfeildarstellung und akustisch mit Sprachanweisungen über Lautsprecher oder des Navigationssystems oder Fahrzeuges.

Die digitalen Straßenkarten

werden entweder über eine CD/DVD oder Speicherkarte und seit neuem über eine Festplatte, die im Fahrzeug installiert ist, abgerufen. Bei den Updates müssen Sie unter Umständen tief in die Tasche greifen. Bei manchen Systemen sind diese oft kostenfrei im Kaufpreis des Gerätes enthalten. Jedoch  lassen sich vor allem Autohersteller diese Aktualisierungen oft teuer bezahlen. Vorbildlich ist da besonders der Autohersteller Kia. Er bietet Neuwagenkäufern ein kostenloses Update des Navigationssystems für die Dauer von 7 Jahren an.

Fazit

Moderne Navigationsgeräte in unseren Autos sind eine sehr angenehme Sache. Bei aller Selbstverständlichkeit dieser Systeme, sollten wir aber die Fähigkeit mit Hilfe von konventionellen Straßenkarten unseren Weg zu finden, nicht vernachlässigen. Auch ist das Mitführen eines Autoatlases, zusätzlich zu einem Navigationssystemes, sinnvoll. Jeder von uns hat sicher schon erlebt, dass digitale Lotsen des öfteren einem im Regen stehen lassen.

 

 

 

Das Tagfahrlicht – Sehen und gesehen werden.

TagfahrlichtDas Tagfahrlicht hat seinen Ursprung in Skandinavien. Da dort vor allem in den Wintermonaten, durch die Dunkelheit auch tagsüber Sichtbedingungen herrschen, die alles andere als gut sind, wurde das Tagfahrlicht eingeführt. Vor allem, damit die Fahrzeuge besser gesehen werden. Zwischenzeitlich haben auch viele andere europäische Länder das Tagfahrlicht eingeführt. Leider ist in Deutschland derzeit das Tagfahrlicht nur bei Neufahrzeugen Pflicht. Dabei bedeutet es ein erhebliches Sicherheitsplus für alle Autofahrer, da sie deutlich besser von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden.

Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten in Europa?

Alle notwendigen Informationen dazu finden Sie hier.

Welche Arten von Tagfahrlicht gibt es?

Die gebräuchlichste Möglichkeit ist, dass das Abblendlicht ständig eingeschaltet ist. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von zusätzlichen Beleuchtungen, die diese Aufgabe erledigen. Besonders beliebt sind LED-Tagfahrleuchten. Sie sind nicht nur nützlich, da leicht erkennbar, sondern durch die flexible Einsetzbarkeit ergeben sich neue flexible optische Gestaltungsmöglichkeiten für moderne Automobile. Ein gutes Beispiel ist die Marke Audi. Hier haben sehr viele Neuwagenkäufer das Ausstattungsmerkmal Xenon-Scheiwerfer geordert, weil die zusätzlichen LED-Tagfahrleuchten besonders gut zur Geltung gekommen sind. Zunehemend gibt zwischenzeitlich vermehrt Möglichkeiten ein Tagfahrlicht an seinem Fahrzeug nachrüsten zu lassen.

Nachteile des Tagfahrlichts

Kritiker bemängeln in erster Linie, dass durch den Einsatz von Tagfahrlicht ein erhöhter Energiebedarf notwendig ist und somit ein erhöhter Kraftstoffverbrauch die Folge ist. Ein weiterer Kritikpunkt ist die dadurch verkürzte Haltbarkeit von Glühlampen und Xenon-Leuchtmittel. Dabei ist der Stromverbrauch und der damit verbundene Energieverbrauch im Verhältnis zum gesamten Energiebedarf eines Autos eher gering.

Fazit

Ein Tagfahrlicht ist in jeder Hinsicht von Vorteil. Achten Sie beim Kauf Ihres nächsten Autos darauf. Falls Ihr jetziges Fahrzeug keines hat, schalten Sie das Abblendlicht Ihres Fahrzeuges bei jeder Fahrt manuell ein. Damit sind Sie auch tagsüber auf jeden Fall deutlich sicherer auf allen Straßen unterwegs.

 

5 Gründe – Warum Sie sich schon jetzt um Ihre Winterreifen kümmern sollten!

WinterreifenWinterreifen im September? Daran denkt normalerweise keiner. Doch ist es sinnvoll sich zu dieser frühen Zeit mit diesem Thema zu beschäftigen. Warum? In diesem Artikel nenne ich Ihnen 5 Gründe dafür.

Welchen Zustand haben Ihre alten Winterreifen?

Es ist absolut sinnvoll sich jetzt die Reifen anzusehen, die Sie letzten Winter gefahren haben. Welchen Zustand haben diese? Eine Mindestprofiltiefe von 4 Milimeter sollte noch vorhanden sein. Denken Sie auch daran. Welche Profiltiefen haben Ihre Winterreifen am Ende des Winters? Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann lassen Sie sich neue Reifen aufziehen, sofern Sie diese Fragen nicht positiv beantworten können.

Wie ist es mit dem Alter Ihrer Winterreifen bestellt?

Winterreifen, die älter als 5 Jahre sind, verlieren Ihre Haftung merklich gegenüber neuen Reifen. Die Haftung auf der Straße ist das Wichtigste, was Sie von einem Winterreifen erwarten sollten. Gerade bei Eis und Schnee ist eine gute Haftung besonders wichtig.

Ab wann wird es mit Sommerreifen kritisch?

Zum einen gibt es die gesetzliche Verpflichtung Winterreifen benutzen zu müssen. Dies bedeutet, dass bei Schnee, Eis, Matsch und Reif auf der Straße in Deutschland eine Winterreifenpflicht besteht. Wer ohne die geeignete Bereifung bei diesen Verhältnissen unterwegs ist und von der Polizei kontrolliert wird, muss nach altem Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld von 40.- EUR sowie 1 Punkt und bei Behinderung 80,- EUR und 1 Punkt rechnen. Des Weiteren sollten Sie Winterbereifung bei Außentemparaturen unter 7 Grad verwenden, da Sommerreifen darunter nicht mehr die erforderliche Haftung haben.

Wann sind Winterreifen am günstigsten?

Bei den Winterreifenpreisen ist es ähnlich wie bei Reisen. Wenn man noch vor der Saison seine Pneus kauft, kommt man am günstigsten weg. Denn zu dieser Zeit ist das Verhältnis von Angebot zur Nachfrage am Besten. Spätestens wenn der erste Schnee kommt, werden die Winterreifen erheblich teuerer. Zusätzlich sollten Sie bedenken, dass bei einem plötzlichen Wintereinbruch bestimmte Reifengrößen, auf Grund der hohen Nachfrage, rar werden könnten. Deshalb nutzen Sie diese Möglichkeit!

Wann ist der richtige Zeitpunkt Winterreifen aufziehen zu lassen?

Spätestens bevor der erste Schnee kommt, sollten Sie Ihren Wagen auf Winterbereifung umrüsten lassen. Besser aber bevor alle Autofahrer dies tun, um lange Wartezeiten bei Ihrer Werkstatt zu vermeiden. Die optimale Zeit ist daher zwischen Mitte Oktober bis Mitte November.

Deshalb

Sich rechtzeitig um seine Winterreifen zu kümmern lohnt sich dreifach. Einmal wegen der Sicherheit zum anderen wegen der Kosten und aus zeitlichen Gründen. Deshalb, rate ich Ihnen sich um das Thema Winterreifen zu kümmern bevor es zu spät ist, damit Sie keine unangenehme Überraschung erleben.

 

 

 

Die Anhängerkupplung. Alles was Sie wissen sollten.

AnhängerkupplungEine Anhängerkupplung, auch Anhängervorrichtung genannt, ist die direkte Verbindung zwischen Anhänger und einem Kraftfahrzeug. Sie stellt sicher, dass der Anhänger immer fest am ziehenden Fahrzeug hängt. Neben der Kugelkopfanhängerkupplung für Personenkraftwagen gibt es auch eine Maulanhängerkupplung für Lastkraftwagen und Zugmaschinen.

Die Geschichte der Anhängerkupplung.

Die heute am häufigsten gebräuchliche Kugelkopfanhängerkupplung wurde im Jahre 1932 von der Firma Westfalia in Wiedenbrück erfunden. Bei dieser Anhängerkupplung wird ein Kugelkopf mit 50 Millimeter Durchmesser am Fahrzeugheck montiert. Das Gegenstück ist eine Kugelpfanne die an der Deichsel  des Anhängers montiert ist. Diese liegt auf dem Kugelkopf auf und ist drehbar gelagert. Durch eine zusätzliche Verriegelung ist sie gegen Abheben gesichert. Daneben eignet sich eine Anhängerkupplung auch als Transporteinheit wie für einen Heckfahrradträger oder einer Gepäckbox.

Welche Arten von Anhängerkupplung gibt es?

Ursprünglich gab es nur einen starren Kugelkopf. Mittlerweile haben aber abnehmbare und schwenkbare Anhängerkupplungen die starre Variante weitgehend abgelöst. Bei der Zuglast und Belastbarkeit sind beide Systeme gleich. Jedoch unterscheiden sich beide  durch Handling, Preis und Optik. Das heißt, die abnehmbare oder schwenkbare Anhängekupplung muss vor dem Gebrauch montiert werden und ist teurer. Dafür ist bei nichtmontiertem Kugelkopf die Optik des Fahrzeug besser und es ist für Fußgänger und für eventuell auffahrende Fahrzeuge sicherer.

Welche Vorraussetzung braucht Ihr Auto?

Grundsätzlich kann man an den meisten Fahrzeugen eine Anhängerkupplung montieren. Voraussetzung ist lediglich, dass die Montage vom Fahrzeughersteller erlaubt ist und es für den Wagen eine zulässige Anhängerkupplung gibt. Ob der Anbau erlaubt ist, erfragen Sie bei einem Fachmann und die Höhe der Anhängelast entnehmen Sie dem Fahrzeugschein. Wo Sie diese Informationen in Ihren Fahrzeugschein oder Zulassungsbescheinigung Teil 1 finden sehen Sie hier. Die passende Anhängerkupplung für Ihr Auto erhalten Sie bei Ihrer Fachwerkstatt.

Die Elektrik ein weiterer Bestandteil der Anhängerkupplung.

Neben dem Kugelkopf gehört zur Anhängerkupplung auch ein Elektrosatz für die Beleuchtung eines Anhängers. Dieser besteht aus einer Steckdose, Kabelsatz und einer Schalteinheit für die Blinkerkontrollleuchte. Die Steckeinheit kann 7 oder 13 polig sein. Wobei die 13-polige Variante vielseitiger, z. B. zum Ziehen eines Wohnanhängers, ist. Man kann aber auch durch die Verwendung eines Adapters die Steckdosen für die jeweils andere Variante verwendbar machen.

Wer baut eine Anhängerkupplung an?

Es ist ratsam eine Anhängerkupplung durch einen Fachmann anbauen und die dazugehörige Elektrik installieren zu lassen. Eine Abnahme durch einen Sachverständigen und eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist nicht nötig, wenn die Kupplung auf dem Typenschild ein EU-Prüfzeichen (Prüfzeichen mit e beginnend) hat. Die Einbauanleitung ist als zusätzlicher Nachweis im Fahrzeug mit zu führen.

Fazit:

Ein sinnvolles Extra für viele Verwendungsmöglichkeiten ist die Anhängerkupplung auf jeden Fall. Ihre Fachwerkstatt berät Sie und sorgt dafür, dass die richtige Vorrichtung ordnungsgemäß angebaut ist.